Basics

In diesem Blog möchte ich zu den im Forum geführten Themen etwas Hintergrundwissen zum Thema Fotografie vermitteln.

    Der Mythos vom guten Foto


    Was macht eigentlich ein Foto zu einem guten Foto?

    Vor dem Hintergrund der neuerlich hier geführten Diskussion ob ein bestimmtes Foto ein gutes Foto ist, und wer das eigentlich bestimmt, habe ich mir mal einige Gedanken zu der Thematik gemacht. Ob ein Foto, Bild oder anderes Kunstwerk gut oder schlecht ist, ist in erster Linie eine Bewertung. Eine objektive Bewertung, wenn es sowas überhaupt geben kann, setzt einen allgemeingültigen Maßstab voraus, der für alle (Bild-)Bewertungen gleich gelten muss. Da alle Bewertungen sprachlich, entweder gesprochen oder in Schriftform, stattfinden, vorab einige Anmerkungen zur Sprache.


    Die Welt entsteht in unseren Köpfen

    Für jeden Menschen entsteht die Welt individuell in seinem Kopf, durch das was wir allgemeinhin als Geist bezeichnen. Dies bedeutet aber auch, dass jeder Mensch die Welt auf seine eigene Weise wahrnimmt, und, ganz wichtig, dass wir in Bildern denken! Diese individuelle Wahrnehmung liegt begründet in

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    Kontrast und Dynamik

    Häufiger kommt im Forum die Frage auf ob man denn im RAW- oder JPG-Modus seine Fotos aufnehmen soll. Die Vor- und Nachteile wurden auch schon ausgiebig beschrieben. Was allerdings auch bei diesem Thema etwas verloren geht, sind die Grundlagen dieser beiden o.g. Begriffe, die aber für den Fotografen wichtig sind. Da wären die Fragen welche Kamera benutze/kaufe ich, wie muss ich die Kamera einstellen, und welche Auswirkungen haben alle diese Entscheidungen für das fertige Bild.


    Kontrastumfang

    Der Kontrastumfang beschreibt die Helligkeit des zu fotografierenden Objekts, also den Bereich von der Dunkelsten bis zur hellsten Stelle. Dieser Bereich lässt sich gut als Abstufung unterschiedlicher Graustufen, von schwarz bis weiß, darstellen. An dieser Stelle sei angemerkt das alle Kameras nur schwarzweiß sehen können. Die Farben definieren sich über bestimmte Grauwerte, die im Bildprozessor in Farbwerte umgewandelt werden.


    Das menschliche Auge erreicht spontan

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    Workflow


    Das Interesse im Forum an diesem Thema hat mich motiviert die einzelnen Aspekte bzw. Schritte eines Workflows noch einmal zu beschreiben und um praktische Tipps zur Umsetzung zu ergänzen. Ich will dazu anmerken das es sich hier natürlich nur um Beispiele handelt die stellvertretend für viele weitere stehen!


    Auffällig in den Foren ist oft die Tatsache, dass die meisten Themen, wie z.B. wo finde welches Dropdown-Menü oder welchen Knopf/Schalter muss ich wie einstellen, sehr „isoliert“ abgehandelt werden. Das hilft zwar oft im Moment, stellt aber keine Fehler im Workflow ab. Wenn wir davon ausgehen das sich ein Foto, bzw. seine Entstehung in drei Phasen plus Bildbearbeitung aufteilt, die i.d.R. immer voneinander abhängig sind, ist klar dass auch die Fehler oder Probleme in diesem kausalen Zusammen zu sehen sind. Wenn wir den Entstehungsprozess eines Fotos betrachten ergeben sich folgende Phasen oder Arbeitsschritte:


    Phase 1 Idee: Thema, Aufgabenstellung.


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    Performance ist keine Hexerei


    Immer wieder wird hier und in anderen Foren die Frage gestellt warum das Programm/System anscheinend zu langsam läuft; meist kommt sogar das Attribut „plötzlich“ dazu. Diese Fragen tauchen auch unabhängig vom Betriebssystem (Mac oder Windows) auf. Ich will einmal versuchen hierzu ein paar grundsätzliche Dinge dazu zusammenzufassen.


    Als Basis aller Überlegungen in diesem Zusammenhang muss der Grundsatz gelten: Jedes Computersystem muss hardwareseitig auf den Einsatzzweck hin zusammengestellt, und das Betriebssystem und die Software sauber installiert und frei von Schadsoftware sein! Sind diese Voraussetzungen geschaffen, muss man sich mit den aktuell angebotenen Bildbearbeitungs- oder Grafikprogrammen keine Sorgen über die mögliche Verarbeitungsgeschwindigkeit machen.


    Warum?

    Seit mindestens zwei Jahren arbeiten die Bildbearbeitungsprogramme nach dem Prinzip der verlustfreien, nicht-destruktiven Methode. Bei diesem Bildbearbeitungsverfahren/-Prozess,

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