Kurz vorgestellt - C4D

  • Ich will nun versuchen einen ganz kleinen Einblick in das Programm C4D zu geben.

    Vorausschicken möchte ich, dass sowohl auf der Seite von Maxon, als auch zB. auf YouTube, weitreichende Erklärungen

    zu diesem 3D Programm zu finden sind und mein Erklärungsversuch als sehr laienhaft gesehen werden soll.

    Begonnen habe ich - wie in der Vorstellung schon erwähnt - mit dem damals frei erhältlichen C4D R6. Später habe

    ich dann die Studentenversion der Version R10 erworben und arbeite zum großen Teil noch mit dieser Version.

    Zwischenzeitlich kann man als Lehrling, Student oder Lehrender die neueste Version (zZt. R18) für einen einge-

    schränkten Zeitraum gratis und ausschließlich zu Übungszwecken benutzen (näheres auf der Maxon Seite).

    Ich wurstle mich mit Demoversionen ec. durch die 3 D Welt.

    In C4D werden einzelne Modelle erstellt, abgespeichert und in der Folge zB. für eine fotorealistische Szene verwendet.

    Diese Modelle werden natürlich gespeichert und können immer wieder verwendet werden.

    In den folgenden Bildern versuche ich diesen Vorgang ganz kurz zu erklären.


    So soll das Bild - natürlich in einer wesentlich höheren Auflösung - aussehen.



    Dazu müssen die Hauswand, der Zaun, die Laternen, der Gehsteig und, und gemodelt werden ...



    ... dann werden die Texturen auf die "Rohmodelle" aufgelegt, Himmel und Beleuchtung ec. werden angebracht ...




    ... und schließlich wird die Szene gerendert. Das heißt, aus den texturierten Modellen wird ein Bild gemacht.


    Ich hoffe etwas Klarheit in die 3D Welt gebracht zu haben.

    Auf Wunsch können selbstverständlich weitere Erklärungen folgen bzw. beantworte ich - sofern ich kann -

    gerne eventuelle Fragen.


  • Das ist die Programmoberfläche von C4D - wobei jede der vier Ansichten natürlich auf "groß" geklickt

    werden kann.

    Die Ansicht links oben ist die "Zentralperspektive" - ähnlich wie in jedem Fotobearbeitungsprogramm.

    Ich habe einen Würfel. eine Kugel (mit Holzmaterial) und eine Scheibe (als Boden) eingefügt. Die beiden

    weißen * sind Lichtquellen.

    Rechts oben ist die "Ansicht von oben". Das mag auf den ersten Blick unsinnig erscheinen, ist aber

    ganz wichtig für die Anordnung der Modelle.

    Links unten sieht man die Ansicht von rechts und rechts unten die Ansicht von vorne.

    Alles diese Ansichten können selbstverständlich nach Wunsch und Bedürfnis geändert werden.

    Ganz unten wird das jeweils geladene Material angezeigt. In diesem Falle ein Material ohne jede

    Textur und daneben ein Holzmaterial.

    Ganz rechts außen sieht man die jeweils geladenen "Modelle". In diesem Falle sind es Grundelemente,

    wobei der Würfel schon in "Segmente" geteilt wurde (dazu später etwas mehr).

    Und schließlich rechts außen unten sind die Maßeinheiten des Würfels (200x200x200 cm) und die

    Segmentierung zu sehen.

    Ganz oben und ganz links außen Menüleisten ähnlich wie in PS.


    So - dann bis demnächst!

  • Und nun noch ein Bild, bei dem man sich die 3D Modellierung etwas besser

    vorstellen kann. Es ist immer derselbe Legostein (nur die Farbe wurde geändert).

    Das Modell (Legostein) kann immer wieder kopiert werden. Die Modelle bringt man

    durch Verschieben und/oder Drehen in die gewünschte Position. Dazu ist es natürlich

    nötig, die jeweiligen Modelle gründlich und genau zu modellieren.


    Meine Bilder dürfen NICHT kopiert
    und/oder bearbeitet ec. werden!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Charly ()

  • Hey, Charly, gut hast du das erklärt. Und klar, in der Kürze kann man nicht die Möglichkeiten aufzählen. Aber genau das ist gut. Es macht einfach Lust und erschlägt den Interessierten nicht gleich :thumbup:


    Mein 3D Kram ruht z.Zt., inzwischen habe ich "Modo" auf der Platte. Erläuterung: dieses Programm ist ebenfalls ein 3D-Modellierer von der Firma "The Foundry". Dem entsprechend unterscheiden sich die beiden ein wenig hier und ein wenig da, das Prinzip ist dasselbe. -


    Ach ja - so viele tolle Programme und Möglichkeiten es gibt - wo bleibt die Zeit? ;) Mein "Modo", schon jetzt heiß geliebt, aber noch nicht einmal eingearbeitet :(

  • machmahinda es freut mich, dass dir das gefällt.

    Neugierig? Einige Tutorials für Anfänger in YouTube ansehen -

    Demo Version von C4D downloaden und üben ...


    Ja Nyandrart es gibt viele 3D Programme - leider wie C4D auch sehr, sehr teuer

    und bei manchen ist die Einarbeitungszeit schier nicht Enden wollend.